Salamander Grills
Die elektrischen Salamander Grills von Maxima sind unverzichtbare Multifunktionsgeräte für jede professionelle Küche und Gastronomie. Sie eignen sich zum Grillen, Erhitzen, Glasieren, Überbacken und Auftauen und sind somit in der modernen Gastronomie nicht mehr wegzudenken. Diese Geräte kombinieren die Funktionalität eines Grills mit der eines offenen Backofens und bieten eine gleichmäßige Hitzeverteilung, die es ermöglicht, die Temperatur konstant zu halten.
Was ist ein Salamander Grill?
Ein Salamander Grill ist ein gewerbliches Küchengerät, das Speisen gezielt von oben erhitzt. Anders als beim klassischen Grill sitzt das Heizelement jedoch über dem Grillgut. Dadurch eignet sich dieser Oberhitzegrill gastro-typisch zum Gratinieren, Glasieren, Überbacken und Fertigstellen – also für Aufgaben, die in jeder professionellen Küche täglich anfallen.
Im Restaurant steht der Salamandergrill meist in unmittelbarer Nähe zum Pass und übernimmt dort die letzte Veredelung, etwa in Form einer goldbraunen Käsekruste, einer Karamellschicht für die Crème brûlée oder einem finalen Hitzestoß auf ein vorgegartes Steak.
Funktionsprinzip: Oberhitze statt Unterhitze
Das Heizelement (ein Quarzstrahler oder Infrarotbrenner) strahlt intensive Hitze nach unten ab. Professionelle Salamander Grills erreichen Temperaturen zwischen 300 °C und 500 °C und sind innerhalb weniger Minuten betriebsbereit. Die Oberhitze erzeugt an der Oberfläche die Maillard-Reaktion: Röstaromen und appetitliche Bräunung entstehen, ohne das Innere der Speisen auszutrocknen.
Salamander Grill vs. normaler Grill: wann welches Gerät?
Ein Salamander Grill ersetzt einen klassischen Grill daher nicht, sondern ergänzt ihn: Der klassische Grill liefert Röststreifen und gart Fleisch durch, während der Salamander Grill gewerblich vor allem fürs Finish zum Überbacken, Bräunen und Karamellisieren genutzt In professionellen Küchen kommen deshalb häufig beide Geräte gemeinsam zum Einsatz. Der zentrale Unterschied liegt dabei in der Hitzequelle: Ein normaler Grill arbeitet mit direkter Hitze von unten – ob Gas, Kohle oder elektrisch. Ein Salamander Grill dagegen nutzt Strahlungshitze von oben, um Speisen schnell und effizient zu garen.
In der Praxis bedeutet das: Der Salamander punktet mit offenem Zugang, schneller Betriebsbereitschaft und geringerem Platzbedarf, da er platzsparend an der Wand oder über der Arbeitsstation montiert werden kann. Beide Geräte ergänzen sich also optimal. Hier die Eigenschaften der beiden Gerätetypen einmal im Vergleich:
| Kriterium | Salamander-Grill | normaler Grill |
| Hitzequelle | oben (Strahlungshitze) | unten (direkt oder indirekt) |
| Hauptfunktion | Finishing: Gratinieren, Glasieren, Bräunen | Hauptgaren (Braten und / oder Grillen) |
| Aufheizzeit | 3 bis 5 Minuten | 10 bis 20 Minuten |
| Grillmuster | nein | ja |
| Abluftanlage | empfohlen | verpflichtend |
Salamander Grill kaufen: Worauf kommt es an?
Wer einen professionellen Salamander Grill kaufen möchte, steht vor einigen technischen Entscheidungen. Drei Faktoren sind dabei ausschlaggebend: Leistung, Abstand zum Grillgut und Aufstellvariante.
Leistung und Temperaturbereich (kW, °C)
Die Heizleistung bestimmt, wie schnell das Gerät einsatzbereit ist und wie viele Portionen sich in Stoßzeiten verarbeiten lassen.
- Für ein kleines Café reichen 2,5 bis 3,5 kW,
- ein mittleres Restaurant sollte auf 3,5 bis 5,5 kW setzen und
- Großküchen oder Hotels benötigen 5,5 kW aufwärts.
Gasmodelle liegen typischerweise noch darüber. Beim Temperaturbereich gilt: Die meisten gewerblichen Salamander Grills arbeiten zwischen 300 °C und 500 °C. Geräte mit stufenloser Regelung bieten vom sanften Warmhalten bis zum intensiven Gratinieren die größte Flexibilität. Wichtig ist zudem eine kurze Aufheizzeit: Gute Geräte sind in drei bis fünf Minuten betriebsbereit.
Abstand Heizelement zu Grillgut
Der Abstand zwischen Heizelement und Speise wirkt direkt auf die Intensität der Hitze: Je näher das Grillgut am Strahler liegt, desto schneller bräunt die Oberfläche. Allerdings erhöht sich durch die Verringerung des Abstands auch das Risiko, dass die Speisen verbrennen. Hochwertige Salamander Grills bieten deshalb eine höhenverstellbare Schublade oder ein verstellbares Heizelement. So kann man den Abstand je nach Gericht anpassen: gering für schnelles Karamellisieren, größer für gleichmäßiges Erwärmen empfindlicher Speisen.
Aufstellvarianten: Tisch- vs. Wandmontage
Beim Salamander Grill für Gastro gibt es zwei gängige Aufstellvarianten. Tischgeräte stehen frei auf der Arbeitsfläche oder einem Untergestell. Dort lassen sie sich flexibel positionieren und benötigen lediglich einen Stromanschluss. Der Nachteil: Sie belegen wertvolle Arbeitsfläche. Wandmodelle werden oberhalb der Arbeitsstation montiert und sparen Platz. Dafür ist eine tragfähige Wand erforderlich, zudem muss der Mindestabstand zu brennbaren Materialien zwingend eingehalten werden.
In beiden Fällen empfiehlt sich eine Dunstabzugshaube direkt über dem Gerät, um Fettdämpfe zuverlässig abzuführen. Welche Variante die richtige ist, hängt vom verfügbaren Platz und der Küchenplanung ab. Kleine Betriebe greifen meist zum Tischmodell, während größere Restaurants mit festem Küchenaufbau von der Wandmontage profitieren.
Maxima Salamander Grills im Überblick
Maxima hat sich auf Großküchengeräte mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis spezialisiert – und das zeigt sich auch bei den Salamander Grills. Das Sortiment umfasst sowohl kompakte Einstiegsmodelle für Bistros und Cafés als auch leistungsstärkere Ausführungen mit Lift-Funktion, bei denen sich der Abstand zwischen Heizelement und Grillgut stufenlos regulieren lässt.
Sämtliche Geräte sind aus Edelstahl gefertigt, für den gewerblichen Dauerbetrieb konzipiert und als Tischmodelle ausgelegt – sie lassen sich also ohne aufwendige Installation in bestehende Küchenzeilen integrieren. Wer Wert auf Flexibilität legt, greift zur Deluxe-Variante mit Lift: Hier kann man die Hitzeintensität nicht nur über den Temperaturregler, sondern zusätzlich über den Abstand zum Heizelement feinjustieren. Das ist ideal, wenn man im Tagesgeschäft zwischen zartem Überbacken und kräftigem Gratinieren wechseln möchte.
Häufig gestellte Fragen
Jeden Tag erreichen uns zahlreiche Fragen zu den Küchengeräten von Maxima. So auch zu den professionellen Salamander Grills. Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir zusammen mit den Antworten hier zusammengestellt.
Was ist ein Salamander Grill?
Ein Salamander Grill ist ein Oberhitzegrill für den gewerblichen Einsatz. Das Heizelement sitzt oberhalb des Grillguts und bestrahlt die Speisen von oben mit intensiver Hitze. In der Gastronomie dient er vor allem zum Gratinieren, Überbacken, Glasieren und Fertigstellen von Gerichten – direkt vor dem Servieren.
Was ist der Unterschied zwischen einem Salamander Grill und einem normalen Grill?
Beim normalen Grill kommt die Hitze von unten, beim Salamander Grill von oben. Ein Kontaktgrill gart Fleisch durch und hinterlässt Röststreifen. Der Salamander Grill hingegen ist ein Finishing-Gerät: Er bräunt Oberflächen, schmilzt Käse und karamellisiert Zucker, ohne das Innere der Speise zu übergaren.
Für welche Speisen eignet sich ein Salamander Grill?
Der Salamandergrill im Restaurant kommt bei einer Vielzahl von Gerichten zum Einsatz.
- Überbackenes: Zwiebelsuppe, Lasagne, Gratins, überbackene Sandwiches
- Fleisch und Fisch: Steaks fertigstellen, Fischfilets glasieren, Geflügel bräunen
- Desserts: Crème brûlée karamellisieren, Meringues bräunen, Obsttarts glasieren
Grundsätzlich ist der Salamander Grill immer die erste Wahl, wenn eine gebräunte, knusprige oder karamellisierte Oberfläche entstehen soll.
Wie hoch sollte die Leistung eines gewerblichen Salamander Grills sein?
Das hängt von der Betriebsgröße ab. Für ein kleines Café genügen meistens 2,5 bis 3,5 kW, ein Restaurant mit regulärem À-la-carte-Betrieb sollte mindestens 3,5 bis 5,5 kW einplanen, und Großküchen oder Hotels fahren mit 5,5 kW aufwärts am besten. Entscheidend ist, dass das Gerät auch in Stoßzeiten zuverlässig nachheizt.
Wie reinigt man einen Salamander Grill?
Zunächst das Gerät ausschalten und vollständig abkühlen lassen. Dann die Schublade und die Fettauffangschale entnehmen und mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen. Den Innenraum mit einem feuchten Tuch auswischen. Dabei bitte keine Scheuermittel verwenden, da diese die Edelstahloberfläche beschädigen. Die Heizelemente nur trocken und vorsichtig von Fettrückständen befreien. Wer diese Routine täglich nach Betriebsschluss durchführt, hält den Salamander Grill dauerhaft hygienisch und funktionsfähig.